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Licht, Schatten und Hoffnung für die Anliegen von Secondas

Secondas Zürich blickt auf eine wechselvolle Politwoche zurück, die einen grossen Erfolg, eine herbe Niederlage und zwei Lichtblicke, die hoffnungsvoll stimmen, bereit hielt für den Verein, der sich parteiübergreifend seit 20 Jahren für eine pragmatische und zukunftsorientierte Migrations-, Integrations- und Einbürgerungspolitik einsetzt.

Am Mittwoch (22. September 2021) überwies das Stadtzürcher Parlament mit einer Mehrheit von mehr als 80% der Stimmen ein Postulat, das die Stadtregierung auffordert, ein Pilotprojekt mit anonymisierten Bewerbungen für Anstellungen und Lehrstellen der öffentlichen Hand zu lancieren. Damit soll den bereits mehrfach in wissenschaftlichen Studien auf dem Schweizer Arbeitsmarkt nachgewiesenen Diskriminierungen von AusländerInnen, Personen mit (vermutetem) Migrationshintergrund, älteren Bewerbenden sowie Männern in Frauenberufen und umgekehrt entgegengewirkt werden. Der Stadtrat unterstützte das Anliegen ausdrücklich und versprach eine rasche sowie umfassende Umsetzung.

Leider hat der Solothurner Souverän heute eine Volksinitiative, die den niedergelassenen AusländerInnen im Kanton das fakultative Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene einräumen wollte, mit ¾ der Stimmen abgelehnt. Secondas Zürich bedauert diesen Rückschlag auf dem Weg, das freiwillige kommunale Stimm- und Wahlrecht in weiteren Kantonen einzuführen. Die Möglichkeit für AusländerInnen in ihrer unmittelbaren Umgebung politisch mitsprechen zu können, ist ein Gebot von Zusammenhalt und Gemeinsinn in einer modernen und vielfältigen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts – und aus Sicht von Secondas Zürich für das gute Funktionieren der direkten Demokratie unerlässlich!

Hoffnungsvoll stimmen hingegen die heutigen Abstimmungsresultate in den Zürcher Gemeinden Winterthur und Dübendorf, wo je eine neue Gemeindeordnung vom Souverän angenommen wurde, die wichtige Fortschritte für AusländerInnen beinhaltet: In Dübendorf werden die Einbürgerungsgesuche neu vom Stadtrat beurteilt und somit aus dem politischen Hickhack der Parlamentskommission herausgelöst; in Winterthur gibt’s ab sofort den AusländerInnen-Vorstoss, mit dem sich 100 AusländerInnen direkt in den parlamentarischen Prozess der Stadt einbringen können – damit ist Winti Züri bei der AusländerInnen-Mitsprache ein grosser Schritt voraus, Bravo! Und wir bleiben in der Stadt Zürich dran!

Weitere Informationen:
Isabel Garcia, Präsidentin, Mobile: 079 652 85 19
Birgit Tognella-Geertsen, Vize-Präsidentin, Mobile: 079 233 25 67
Përparim Avdili, Vize-Präsident, Mobile: 079 377 15 11

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