Bio

1988 bin ich als Baby zusammen mit meiner Mutter und meinen Geschwistern nach Zürich zu meinem Vater gezogen, nachdem er bereits einige Jahre als Saisonier in der Schweiz gearbeitet hatte. Beruflich bin ich in der Bank- und Finanzbranche tätig und habe mich auch schulisch in diese Richtung aus- und weitergebildet. Die Integration in der Schweiz war ein wichtiger Teil meiner Erziehung, genauso wie das Erhalten meiner albanischen Identität. So lebe ich heute völlig frei von Komplexen und Schwierigkeiten als jemand mit zwei Identitäten.

 

Warum engagiere ich mich bei Secondas Zürich?

Mir wurde schon früh beigebracht, wenn auch nicht immer freiwillig, dass man sich immer alles selbst erarbeiten muss. Aus diesem Grund ist es wichtig auch regelmässig auf Anliegen der eingebürgerten Schweizer aufmerksam zu machen. Parallelgesellschaften schaden uns, wir müssen zusammenarbeiten und dürfen uns nicht isolieren.

 

Was will ich mit meinem Engagement bei Secondas Zürich erreichen?

Ich möchte sowohl Bürgern mit als auch ohne Migrationshintergrund zeigen und dafür einstehen, dass es nicht zwingend notwendig ist sich für das eine oder andere zu entscheiden. Man kann sowohl Schweizer sein und ebenfalls eine weitere Identität, die der Eltern, mit sich tragen und dabei genauso gut akzeptiert werden und Erfolg haben – in Politik, Wirtschaft und ganz im Allgemeinen.